Pinneberg 17. Juni 2021

Zukunftswerkstatt „Klimafreundliche Mobilität“ Kreis Pinneberg

Eine digitale Veranstaltung des „Markt der Nachhaltigkeit“ am 17.Juni 2021 von 9.00 – 12.00 Uhr

Im Rahmen der Veranstaltung werden Vorträge zum Thema „Klimafreundliche Mobilität“ präsentiert. In unterschiedlichen Workshops und Vorträgen zu Themen wie „Mobilität für Menschen mit wenig Geld“, „Pendlermobilität“, „Sharing-Angebote im Kreis Pinneberg“ oder „E-Mobilität“ diskutieren wir, wie dies für und im Kreis Pinneberg aussehen kann.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und richtet sich an lokale und politische Entscheidungsträger, Initiativen und Beteiligte der lokalen Mobilität sowie an Schulen, aber auch an alle anderen Personen, die sich für dieses Thema interessieren.

Wir laden Sie herzlich ein, sich als Teilnehmer an der Veranstaltung zu beteiligen.

Die Anmeldung für die Veranstaltung am 17.6.2021 erfolgt bitte über diesen Link.

https://kommunaldigital.de/zukunftswerkstatt-klimafreundliche-mobilitaet-kreis-pinneberg

Programm

Workshops

Vorab-Workshop       „Unterwegs“- Der Poetry Slam Workshops
                                      Moderiert von Sven Kamin

Achtung: Dieser Workshop findet im Vorfeld der Veranstaltung statt, sodass mögliche Ergebnisse während der Veranstaltung gezeigt werden können.

Manchmal beginnt eine neue Zeit mit einem Wort, mit einem Bleistiftstrich auf einem Blatt Papier. Fragen, Forderungen, Wünsche, Hoffnungen und Ängste – mit selbst geschriebenen Texten öffnen junge Menschen Wege in die Zukunft. In diesem Poetry Slam Workshop (sehr wahrscheinlich online) bekommen sie Ideen und Tipps für eigene Texte und für eine überzeugende Performance.

       Termin: Mittwoch, 2. Juni, 16 Uhr
       Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt
       Anmeldung bis zum 31. Mai an: sven.kamin@stadt.wedel.de

Zum Referenten:
Sven Kamin ist Poetry Slammer und konnte sich bereits drei Mal für das Finale der besten zehn der deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften qualifizieren.


Workshop 1      Mobilität für Menschen mit wenig Geld
                            Moderiert und begleitet von Dr. Dieter Kienitz (AWO),
                            Martin Meers (AWO), Rainer Adomat (GAB) Wolfram Gambke (AWO)

Wir zeigen Ihnen einen 5-Minuten-Film der AWOBA und hoelp, der folgende Themen aufzeigt: Mobilität bei Coaching-Maßnahmen, „Hilfe auf Rädern“ in Dithmarschen, Mobil mit dem Fahrrad aus der Fahrradwerkstatt eines Sozialkaufhauses, Afrika-Hilfe/Mobilitätsexport.
Ziel des Workshops ist es mit ihnen offen zu diskutieren, wie man Menschen mit wenig Geld, z.B. Rentner mit geringer Rente, Empfängern von Arbeitslosengeld II, Asylbewerbern etc., ein höheres Maß an Mobilität ermöglichen und den Zugang zu entfernten Institutionen, Beratungsstellen etc. erleichtern könnte.

Mögliche Diskussionsfragen:
      • Welche Hürden werden am meisten verzeichnet?
      • Welche Auswirkungen haben die Einschränkungen?
      • Was wird benötigt, um die Mobilität bedürftiger Personen zu verbessern?
      • Teilen von Erfahrungen mit dem Thema; Evtl. Best-Practice-Beispiele

 
Workshop 2        Pendlermobilität - Umdenken beginnt im Kopf – Neue Wege zur Arbeit!
                             Moderiert und begleitet von Janne Pöppelmann (Stadt Wedel),
                             Pia Wiebe, (Kreis Pinneberg), Ute Hagmaier (AZV)

Welche Vorteile bietet betriebliches Mobilitätsmanagement?
Laut statistischen Bundesamts nutzen 68 Prozent der Erwerbstätigen ihren PKW für den Weg zur Arbeit. Sogar auf kurzen Pendeldistanzen von unter 5 Kilometer nutzen noch 40 Prozent das eigene Auto für den Arbeitsweg. Da gibt es noch Luft nach oben. Welche Anreize können von Arbeitgeber*innen gesetzt werden, dass ihre Mitarbeiter*innen auf dem Weg zur Arbeit Verkehrsmittel aus dem Umweltverbund (ÖPNV, SPNV, Fahrrad, Fuß) nutzen?
Klar ist, wenn eine Verlagerung auf den Fahrrad-, Fußverkehr und ÖPNV gelingt, profitieren alle: Radfahren oder zu Fuß gehen fördert nicht nur die Gesundheit der Beschäftigten. Auch jeder nicht gebaute Auto-Parkplatz spart Arbeitgeber*innen Herstellungskosten zwischen 1.500 Euro (oberirdisch) und 25.000 Euro (Tiefgarage). Auch Beschäftigte sparen Kosten, die anstelle eines eigenen Autos zu Fuß, per Rad oder ÖPNV zur Arbeit kommen (UBA 2021). Der größte Profiteur ist die Lebensgrundlage der Men-schen: Umwelt und Klima.

Gründe gibt es also viele. Der AZV Südholstein stellt das Projekt: „Integratives Mobilitätskonzept und den assoziierten Partnern in der Region“ (BMVI Förderprojekt „mobil gewinnt“) vor. „AZV - kommt gut an! Gemeinsam aktiv für nachhaltige Mobilität“.

Im Workshop soll herausgearbeitet werden, welche Bausteine zum Umdenken und Umsteigen zur nachhaltigen Mobilität beitragen. In einer gemeinsamen Diskussion möchten wir verschiedene Lösungsansätze für eine nachhaltigere Gestaltung der Pendler*innenenmobilität und ihren Umsetzungsherausforderungen erörtern.

Vortrag        In Zukunft elektromobil!
                      Vortrag, Stadtwerke Wedel
                      Referentin: Julia Mahn ist bei den Stadtwerken Wedel Projektleiterin
                      Elektromobilität und u.a. Ansprechpartnerin für Kommunen, Unternehmen und
                      andere Großkunden, wenn es um Elektrifizierungsprojekte geht.

Wie gelingt die Elektrifizierung von Flotten oder gewerblichen Fuhrparks?
Der Vortrag beschäftigt sich konkret mit einzelnen Planungs-Schritten, die notwendig sind, um auf eine voll- oder hybridelektrische Flotte umzurüsten.


Workshop 4      Sharing-Angebote im Kreis Pinneberg- ein Zukunftsmodell?
                         Moderation: Nicola Peters
                         Diskussionsteilnehmer (Plenum): Timo Wiemann (Dörpsmobil SH),
                         Karl-Heinz Schack (Vorsitzender des Seniorenbeirates Pinneberg),
                         Helga Kock (1. Stellv. Vorsitzende des Seniorenbeirates Pinneberg),
                         Brigitte Schack (Mitglied Seniorenbeirat Pinneberg) Carlotta (Fridays for future
                         Kreis Pinneberg)

Der Kreis Pinneberg liegt in naher Umgebung zur Metropolregion Hamburg. Dort gibt es bereits viele verschiedene, miteinander vernetzte Mobilitätsangebote (ÖPNV, Radleihsystemen, Carsharing-Angebote, E-Scooter und –Roller, Sammeltaxen, etc.).
Im Kreis Pinneberg sind Sharing- Angebote vergleichsweise rar. Das Auto ist, wie auch in weiteren Randgebieten und ländlichen Regionen, das Hauptverkehrsmittel. Für eine umweltverträgliche und sozial gerechte Mobilität ist es aber wichtig, abseits von Großstädten vielseitige Verkehrskonzepte anzubieten. Doch welche Angebote eignen sich für die Menschen im Kreis Pinneberg?

Der Workshops richtet sich an Teilnehmer, die gemeinsam herausarbeiten möchten
     • welche Mobilitätsbedürfnisse die Verkehrsteilnehmer haben,
     • welchen Hindernisse es für Verkehrsteilnehmer im Mobilitätsalltag gibt,
     • ob ein Bedarf für Sharing-Angebote im Kreis für die unterschiedlichen Zielgruppen besteht
     • wie diese Angebote für die unterschiedlichen Zielgruppen aussehen müssten und
     • wie man die Angebote umsetzten könnte.

Mit uns diskutieren u.a. Vertreter/innen des Seniorenbeirates der Stadt Pinneberg, eine Vertreterin der Fridays for future Ortsgruppe Pinneberg sowie ein Vertreter von „Dörpsmobil SH“. Die Ergebnisse werden festgehalten und einerseits der Politik vorgelegt, andererseits für eigene Konzepte bei den Initiatoren der Veranstaltung genutzt.            

Organisatoren

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