Die Idee zu dieser Webseite

Nachhaltiges Handeln beginnt bereits in unserem Alltag. Wie bewusst wir mit unseren Lebensmitteln umgehen, welche Wege die gebrauchten Möbel nehmen und was aus Edelmetallen in unseren alten Handys wird, haben wir selbst in der Hand. Um dieses Bewusstsein zu schärfen, wollen Abfallwirtschaft Dithmarschen GmbH und hoelp gGmbH, die Initiatoren dieser Website, auf dem "Markt der Nachhaltigkeit" zahlreiche Anregungen rund um Themen wie Abfallvermeidung, Wiederverwendung, Recycling und Verwertung geben. Auf dieser Website werden Veranstaltungen wie der "Markt der Nachhaltigkeit" und Aktionen wie "Deckel gegen Polio" vorgestellt sowie ein "Markplatz" für Ideen zur Verfügung gestellt, die im Sinne der Nachhaltigkeit ökologische, ökonomische und soziale Kriterien vermitteln. Nachmachen und Mitmachen sind ausdrücklich erwünscht !

Meldungen

"Handys für die Umwelt": Deutsche Umwelthilfe startet bundesweite Sammelinitiative

Deutsche Umwelthilfe legt erfolgreiche Handysammlung mit Rücknahmesystem Mobile Box neu auf – Bürger, Kommunen und Unternehmen sind aufgerufen, sich aktiv an der Sammlung zu beteiligen – Gespendete Handys werden zur Wiederverwendung aufbereitet oder hochwertig recycelt – Jedes abgegebene Gerät schont Ressourcen und schützt die Umwelt – Mit den Erlösen aus der Handysammlung werden Natur- und Umweltschutzprojekte ermöglicht – Neue Kampagnenmaterialien unter www.HandysfuerdieUmwelt.de

(duh - 18.02.2019)

FÖJ-Förderfonds ins Leben gerufen

141.000 Althandys sind in Schleswig-Holstein von den Abfallwirtschaftsbetrieben seit 2006 gesammelt worden. Das Jugendpfarramt der Nordkirche hat sie zu Geld gemacht. Jetzt ist auf dem Koppelsberg bei Plön ein Förderfonds für das Freiwillige ökologische Jahr (FÖJ) eingerichtet worden. Er weist einen Kapitalstock von 145.000 Euro auf.

Es geht um Nachhaltigkeit. Bischof Gothart Magaard nannte die Aktion am vergange-nen Freitag wegweisend: „Wir reden, wenn es um die Bewahrung der Schöpfung geht, über gesellschaftliche Aufgaben und es gibt noch viel Spielraum nach oben, im gemeinsamen Denken und Handeln“. Mit dem Erlös will der Förderfonds FÖJ-Sonderprojekte finanzieren. Das könnten der Klima-Vision-Songcontest oder Klima-Sail-Touren sein, auf jeden Fall werden aber Stipendien für ausländische Freiwillige dazugehören.

Hinrich Goos, ehemaliger Projektleiter des FÖJ, war es, der vor einigen Jahren die Sammlung von Althandys anstieß und die in Dithmarschen dank seines Kontaktes zu Landrat Jörn Klimant ihren Anfang nahm. In deutschen Haushalten lagern wohl noch 120 Millionen von ihnen ungenutzt in Schubladen. Und so schlummern wertvolle Rohstoffe in den Schränken. Goos konnte nicht nur die Abfallwirtschaftsbetriebe, sondern auch viele Freiwillige begeistern. Die Zahl der vom Verbund jährlich gesammelten Althandys liegt mittlerweile zwischen 10.000 und 13.000 Stück.

Hier im Kreisgebiet sammelt die Abfallwirtschaft Dithmarschen (AWD) auf allen Recyclinghöfen und im Kreishaus alte Handys. Seit 2006 kamen pro Jahr rund 1.000 Geräte aus Dithmarschen bei den Sammelstellen an. AWD-Geschäftsführer Dirk Sopha und zahlreichen anderen Vertretern von Abfallwirtschaftsbetrieben im Land übergab Bischof Gothart Magaard zusammen mit der Projektleiterin für die Ökologischen Freiwilligendienste, Birgitt Fitschen, eine Dankesurkunde für den Einsatz und das langjährige Engagement zugunsten des FÖJ.

FÖJ-Einsatzstellen werden in Dithmarschen vom AÖZA in Albersdorf, der Stiftung Mensch und dem BUND in Meldorf sowie dem Eine Welt Laden in Heide angeboten. Weitere Informationen zum FÖJ unter www.oeko-jahr.de.

Let’s Clean Up Europe 2019. Die europaweite Aufräumkampagne, startet in die fünfte Saison. Ab dem 15. Februar können sich Freiwillige anmelden, die zwischen dem 1. März und 30. Juni 2019 Aufräumaktionen auf die Beine stellen wollen. Im vergangenen Jahr haben europaweit rund 800.000 Menschen aus 30 Ländern Straßen, Parks und Natur von Abfall befreit. Allein in Deutschland sammelten 245.000 Freiwillige rund 1.098 Tonnen Abfall – das entspricht dem Gewicht von rund 51 Millionen To-go-Bechern. Das europaweite Aktionswochenende findet vom 10. bis 12. Mai 2019 statt. In Deutschland koordiniert der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) diese Anti-Littering-Kampagne. VKU-Vizepräsident Patrick Hasenkamp begrüßt das europaweite Engagement: „‚Let’s Clean Up Europe‘ mobilisiert erfolgreich gegen Littering und aktiviert das Bürgerengagement in allen gesellschaftlichen Bereichen. Die Teilnehmerzahlen dokumentieren eindrucksvoll, wie wichtig eine saubere Umgebung in Städten und Gemeinden für unsere Lebensqualität ist.“ Mehr dazu erfahren Sie in der Pressemitteilung im Pressebereich der VKU-Website.

Let´s Clean up Europe 2018

Die Europäische Kampagne für Stadtsauberkeit und saubere Landschaften – Let’s Clean Up Europe – findet von Frühjahr bis Mai 2018 auch in Deutschland statt. 2017 haben mehr als eine halbe Million Europäerinnen und Europäer in 20 Ländern an Aufräumaktionen unter dem gemeinsamen Motto teilgenommen. Let’s Clean Up Europe setzt dabei ein Zeichen für lokale Verantwortung für eine saubere Umwelt. Der VKU koordiniert seit vier Jahren die Kampagne, die seit 2018 durch die Europäische Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert wird.

Let’s Clean Up Europe wurde 2015 durch den VKU erstmals in Deutschland durchgeführt. Seither konnte die Anti-Littering-Kampagne stets an Popularität und Reichweite gewinnen – vor Allem dank des großen Engagements der VKU-Mitgliedsbetriebe. Auch in diesem Jahr möchten wir für eine breite kommunale Beteiligung werben und sowohl die Koordinatoren kommunaler Aufräumaktionen als auch bisher nicht aktive Mitgliedsbetriebe zum Mitmachen aufrufen.

Jetzt ist Zähltag!
In diesem Jahr steht Let’s Clean Up Europe im Zeichen der deutschlandweiten Zählstudie des Umweltbundesamts. Die Zählstudie ist Teil eines bundesweiten Forschungsvorhabens, welches zum Ziel hat, bis zum Jahr 2019 das Littering-Aufkommen in Deutschland zu erheben. Konkret soll die Zählstudie die Zusammensetzung der gelitterten Abfälle untersuchen, damit anhand der Erkenntnisse gezielte Maßnahmen für die Stadtsauberkeit entwickelt werden können. Der VKU beteiligt sich fachlich an dem Forschungsvorhaben im Rahmen einer Mitgliedschaft im Projektbeirat.
Für die Erhebung hat sich das Umweltbundesamt für die „Citizen Science“-Methode entschlossen: Da die Verschmutzung von öffentlichem Raum, aber auch die Vermüllung der Weltmeere, ein emotionales Thema für viele Bürgerinnen und Bürger in Deutschland ist, sollen diese nun die Gelegenheit bekommen, aktiv an der Erhebung teilzunehmen und mitzuzählen. An möglichst vielen Orten soll der gefundene Müll auf einer vorher selbst definierten räumlichen Fläche genau quantifiziert werden.

Das Zählen bietet für ehrenamtliche HelferInnen eine Abwechslung vom jährlichen Sammel-Engagement und die Möglichkeit, die Wissenschaft aktiv zu unterstützen. Mitzählen können Gruppen oder Einzelpersonen. Das Zählen sollte im Idealfall in Aufräumaktionen des Frühjahrs integriert werden. So etwa, indem sich einige Gruppen freiwillig für das Zählen melden, während andere sich auf das Sammeln konzentrieren. Zählen kann darüber hinaus auch individuell und unabhängig von Aufräumaktionen stattfinden. Die Teilnahme soll im Rahmen von Let’s Clean Up Europe zwischen dem 1. März und dem 31. Mai stattfinden. Nach jeder Zählaktion übertragen die Teilnehmenden Ergebnisse per Handy-App an das Zentrum für angewandte Psychologie, Umwelt- und Sozialforschung ZEUS, welches die Studie im Auftrag des Umweltbundesamts durchführt.

Insbesondere kommunale Mitgliedsbetriebe, die Aufräuminitiativen vor Ort steuern, möchte der VKU hiermit einladen, sich selbst zu beteiligen und auch die Information an die Freiwilligen weiterzugeben. Eine gute Datenbasis hilft uns dabei, die politische Sensibilität für dieses wichtige Thema zu erhöhen. Alle relevanten Informationen sind zu finden unter: https://www.letscleanupeurope.de/zaehlstudie/.

Zusätzlich steht die Koordinierungsstelle jederzeit bei Rückfragen zur Verfügung.

Die Anmeldung für Let’s Clean Up Europe ist ab dem 1. Februar 2018 möglich unter www.letscleanupeurope.de!

Im Anmeldeformular kann angegeben werden, ob Interesse besteht, an der Zählstudie teilzunehmen. Weitere Informationen stellt die ZEUS GmbH allen Interessierten zur Verfügung. Let’s Clean Up Europe möchte ein starkes Signal für saubere Städte und Landschaften setzen. Durch eine breite Beteiligung der Mitgliedsunternehmen kann das kommunale Engagement in dem Bereich präsentiert und das politische wie auch gesellschaftliche Bewusstsein erhöht werden. 

VKU, 18.01.2018

#wirfuerbio - Gemeinsam gegen Plastik in der Biotonne

Deutschland räumt auf in der Biotonne. Plastiktüten bilden noch immer den größten Störstoffanteil im Bioabfall. Damit wird ein eigentlich 100 Prozent biologischer und verlustfreier Energiekreislauf maßgeblich gestört, denn aus Plastiktüten wird weder Bioenergie noch Qualitätskompost*. Erstmalig realisieren Abfallwirtschaftsbetriebe aus ganz Deutschland gemeinsam eine große Informations- und Aufklärungskampagne, um die Plastiktüte und die „kompostierbare Plastiktüte“ aus den Biotonnen zu verbannen. Am 20. April 2018 fiel der große Startschuss für #wirfuerbio und 23 Betriebe aus Schleswig-Holstein, Niedersachen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern starteten gleichzeitig diese überregionale Kampagne, die seitens der Politik von unserem Schirmherren Dr. Robert Habeck unterstützt wird. Mittlerweile haben sich weitere Abfallwirtschaftsunternehmen aus Sachsen-Anhalt, Baden- Württemberg und Nordrhein-Westfalen der Kampagne angeschlossen und es gibt viele weitere Interessenten aus ganz Deutschland.

Gemeinsam aktiv gegen Lebensmittelverschwendung -
Neue Internet-Plattform von Bund und Ländern ist online

Elf Millionen Tonnen Lebensmittel werden in Deutschland jedes Jahr in der Industrie, bei Großverbrauchern, im Handel und in Privathaushalten weggeworfen. Ein großer Teil davon wäre vermeidbar.
Deutschland hat sich dem Ziel der Vereinten Nationen verpflichtet, bis 2030 die Lebensmittelverschwendung pro Kopf auf Einzelhandels- und Verbraucherebene zu halbieren und die entlang der Produktions- und Lieferkette entstehenden Nahrungsmittelverluste einschließlich Nachernteverlusten zu verringern. Dies kann nur gelingen, wenn sich alle Akteure entlang der Wertschöpfungskette beteiligen und das gesellschaftliche Bewusstsein für den Wert der Lebensmittel steigt. Dazu ist die neue Internetplattform www.lebensmittelwertschätzen.de unter Federführung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft entstanden. Die Seite ist der erste Online-Schritt auf dem Weg zu einer gemeinsamen Strategie von Bund und Ländern zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen und -verlusten.

 

Freiwillige Vereinbarung ist erfolgreich

Ein Drittel weniger Kunststofftragetaschen als 2016 waren in Deutschland  im Jahr 2017 um Umlauf. Die Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM) beziffert den Rückgang auf 1,3 Mrd. Tüten. Das entspricht einem Pro-Kopf-Konsum von 29 Tragetaschen (2016 : 45) pro Jahr. Damit hat Deutschland das langfristige Verbrauchsziel der Europäischen Richtlinie zu Kunststofftragetaschen schon heute deutlich unterschritten. Die freiwillige Vereinbarung mit dem Handel erweist sich damit  als Erfolg. Bundesumweltministerin Svenja Schulze bezeichnete Einweg-Plastiktüten als Auslaufmodell; auch weil es gute Alternativen gibt. Die freiwillige Vereinbarung zwischen dem Handel und dem Bundesumweltministerium ist am 1. Juli 2016 in Kraft getreten und bezieht auch Plastiktüten über 50 μm Wandstärke ein. Ausgenommen sind seht leichte Plastiktüten, die z.B für Obst und Gemüse benutzt werden. Quelle: Entsorga Magazin 09.2018

Mehrweg ist Klimaschutz

Mehrwegflaschen schonen natürliche Ressourcen, vermeiden Verpackungsmüll und tragen zum Klima- und Umweltschutz bei. Deutschland verfügt (noch) über das größte und vielfältigste Mehrwegsystem der Welt im Getränkebereich. Das sind die Kernbotschaften der in Berlin vorgestellten Kampagne „Mehrweg ist Klimaschutz“. Gemeinsam mit mehr als 5000 teilnehmenden Partnern informiert die aus der Deutschen Umwelthilfe (DUH), der Stiftung Initiative Mehrweg (SIM), dem Verband des deutschen Getränkefachgroßhandels (GFGH), dem Verband des Deutschen Getränke-Einzelhandels (EHV) und dem Verband der Privaten Brauereien Deutschlands bestehende „Mehrweg-Allianz“ Verbraucher über die umweltschonenden Eigenschaften von Mehrwegflaschen.

Das Getränke-Mehrwegsystem gerate durch den Vormarsch unökologischer Einwegflaschen immer weiter unter Druck – nicht zuletzt wegen des Ausstiegs von Coca-Cola aus dem deutschen Mehrwegsystem. Angesichts des jährlichen Verbrauchs von mehr als 17 Milliarden Einweg-Plastikflaschen und 2,9 Milliarden Dosen seien politische Maßnahmen zum Schutz des Mehrwegsystems dringend nötig. Die Mehrwegquote betrage nur noch 42 Prozent.

Quelle: VKU Verlag GmbH – 27.06.2017

RENN.Nord

Im September 2015 unterzeichneten alle 193 UN-Mitgliedstaaten die "Agenda 2030". Im Mittelpunkt dieser Agenda stehen 17 Ziele für eine nachhaltige globale Entwicklung.

Zur Umsetzung dieser Ziele hat der deutsche Rat für Nachhaltige Entwicklung bundesweit vier Regionale Netzstellen, kurz RENN, ins Leben gerufen. Schleswig-Holstein gehört z.B. zusammen mit den Ländern Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen zum Verbund RENN.nord (renn-netzwerk).

Die Leitung für RENN.nord obliegt der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, LV.Hamburg (SDW) e.V. Partner und Koordinierungsstelle in Schleswig-Holstein ist das Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume (BNUR).